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Dürnau (Landkreis Biberach) – Wikipedia

Dürnau (Landkreis Biberach)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dürnau
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Dürnau hervorgehoben
Koordinaten: 48° 4′ N, 9° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Biberach
Höhe: 597 m ü. NN
Fläche: 7,26 km²
Einwohner: 461 (31. Dez. 2006)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88422
Vorwahl: 07582
Kfz-Kennzeichen: BC
Gemeindeschlüssel: 08 4 26 036
Adresse der Gemeindeverwaltung: Rathaus
88422 Dürnau
Bürgermeister: Jürgen Köhler

Dürnau ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde liegt 4 km vom Federsee und der Stadt Bad Buchau entfernt in einer flachhügeligen Grundmoränenlandschaft und berührt das Federseeried.

[Bearbeiten] Geschichte

Vermutlich im Hochmittelalter als Ausbausiedlung gegründet, wurde der Ort 1171 erstmals als Dornon urkundlich erwähnt. Ortsadel ist 1171 und 1239 erwähnt, als die Herren von Dornon Ministerialen der Grafen von Veringen bzw. der Grafen von Württemberg-Grüningen waren. Im 14. Jahrhundert war der Ort unter der Herrschaft der Grafen von Hornstein, die ihn 1387 an die Äbtissin des Stifts Buchau verkauften. Als Erbschaft kam der Ort so zum Stift Buchau. Mit der Säkularisation kam Dürnau wie das Stift 1803 an die Fürsten von Thurn und Taxis. Ab 1806 hatte das Königreich Württemberg die Staatshoheit inne, das Dürnau ab 1810 als Teil des Oberamts Riedlingen verwaltete. 1938 kam der Ort zum Landkreis Saulgau, am 1. Januar 1973 zum Landkreis Biberach.
siehe auch Burg Dürnau

[Bearbeiten] Religionen

Die Gemeinde ist Sitz der katholischen Pfarrei St. Johannes Baptist. Eine Kirche und Pfarrei ist schon 1275 belegt. Ab 1313 gehörte sie dem Kloster Salem, ab 1353 den Kröwel von Ravensburg, ab 1390 das Saulgauer Spital, das die Pfarrei 1430 inkorporierte. 1694 ging die Dürnauer Pfarrei als Pfand an das Stift Buchau und wurde von diesem 1745 endgültig übernommen. Heute gehört die Kirchengemeinde St. Johannes Baptist zum Dekanat Riedlingen der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Die evangelischen Christen gehören zur Kirchengemeinde Bad Buchau im Dekanat Riedlingen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

[Bearbeiten] Wappen

Wappen 1968–1992
Wappen 1968–1992

Die Gemeinde führte von 1968 bis 1992 folgendes Wappen:

In Gold ein schwarzer Dornzweig.) wurde 1968 verliehen und bis 1992 von der Gemeinde geführt.

Seither führt sie folgendes Wappen:

In gespaltenem Schild vorne in Rot ein goldener Zinnenturm, hinten in Silber ein blauer Wellenpfahl (Quelle: GABl 419/1993)

[Bearbeiten] Wirtschaft

[Bearbeiten] Verkehr

Die letzte Schmalspurstrecke Württembergs, die Federseebahn Bad Schussenried - Buchau - Riedlingen, wurde 1915 bis Dürmentingen verlängert, wo 1916 das letzte Reststück bis Riedlingen fertiggestellt und 1960 dann stillgelegt wurde. Es gab keine Haltestelle in Dürnau.

[Bearbeiten] Bildung

In Dürnau gibt es einen katholischen Kindergarten. Die Schüler besuchen die Schulen in Bad Buchau.

[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen

Seit 1973 gibt es einen Gemeindesaal im Gebäude des Kindergartens.

Im Keller des Rathauses ist ein Jugendzentrum eingerichtet.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

  • 1827: 307 Einwohner
  • 1871: 371 Einwohner
  • 1910: 375 Einwohner
  • 1939: 294 Einwohner
  • 1950: 343 Einwohner
  • 1970: 311 Einwohner
  • 2004: 459 Einwohner

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerke

  • Sehenswertes Ortsbild mit Fachwerkhäusern
  • Katholische Kirche St. Johannes Baptist, Anfang 18. Jh. anstelle eines Vorgängerbaus errichtet
  • Ehemaliger Pfarrhof aus dem frühen 18. Jahrhundert mit:
    • Pfarrhaus, wohl vor 1725, mit zahlreichen barocken Stuckdecken
    • Scheune, 1678 erbaut, 1851 verkleinert, 1979 eingestürzt, verändert als Leichenhalle wiederaufgebaut
    • Waschhaus mit zwei Backöfen, erbaut 1755

[Bearbeiten] Literatur

  • Hans Willbold: Dürnau einst und jetzt. Gemeinde Dürnau, Dürnau 1987
  • Sabine Kraume-Probst, Michael Ruhland: Im Schatten des Kirchturms. Drei ländliche Pfarrhäuser in Oberschwaben, in: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, Heft 2/2003, S. 1773–181 (PDF mit reicher Bebilderung)
  • Johann Daniel Georg v. Memminger: Gemeinde Dürnau, aus Beschreibung des Oberamts Riedlingen. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1827 (Volltext bei Wikisource)

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Dürnau (Landkreis Biberach) – Bilder, Videos und Audiodateien


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