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Stefan Edberg – Wikipedia

Stefan Edberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Stefan Edberg in Båstad, Schweden (Juli 2007)
Stefan Edberg in Båstad, Schweden (Juli 2007)

Stefan Edberg (* 19. Januar 1966 in Västervik) ist ein ehemaliger schwedischer Weltklasse-Tennisspieler. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Karriere

Stefan Edberg begann im Alter von sieben Jahren mit dem Tennissport. Mit 14 Jahren wurde er Junioren-Europameister im Einzel und im Doppel. Mit 16 verließ er die Schule, um Tennisprofi zu werden. 1982 wurde Edberg erneut Europameister im Einzel, dieses Mal in der Kategorie U-16. Im selben Jahr gewann der Schwede mit der Orange Bowl das wichtigste Junioren-Turnier der Welt. 1983 schaffte Edberg als Junior den Grand Slam; bis heute ist er der einzige, dem dies gelungen ist. Er gewann zunächst die French Open. Danach siegte er in Wimbledon, wo er in der 1. Runde Boris Becker schlug. Beim Juniorenturnier der US Open kam es dann zu einem tragischen Unfall: Ein harter Aufschlag Edbergs traf einen Linienrichter unglücklich in den Unterleib; der Mann stürzte vom Stuhl und zog sich auf dem Hartplatz einen Schädelbruch zu, an dessen Folgen er starb. Edberg verkraftete den Unfall, gewann die US Open und anschließend noch die Australian Open, womit der Grand Slam perfekt war. 15 Monate später war Edberg bereits bei den Profis in den Top Ten.

1984 gewann Edberg u.a. den Demonstrationswettbewerb bei den Olympischen Spielen in Los Angeles. Seine ersten ganz großen Profi-Erfolge feierte Edberg im Doppel an der Seite von Anders Jarryd: Bei den US Open gewannen die beiden Schweden im Halbfinale gegen McEnroe/Fleming, scheitern anschließend jedoch im Finale. Im Davis Cup Finale 1984 gewannen Stefan Edberg und Anders Jarryd erneut gegen McEnroe/Fleming, damit holten die Schweden den Davis Cup.

1985 errang Edberg bei den Profis seinen ersten Grand-Slam-Titel, als er bei den Australian Open siegte. Herausragend dabei war sein Sieg gegen Lokalmatador Wally Masur, der bereits 2:0 in Sätze führte und im dritten Satz zwei Matchbälle hatte. Im Halbfinale setzte sich der damals 19-jährige Edberg in fünf Sätzen gegen Ivan Lendl durch. Bis heute gilt das Spiel als eines der Besten in der Tennis-Geschichte. Edberg gewann den fünften Satz mit 9:7. Im Finale ließ Stefan seinem Landsmann Mats Wilander keine Chance. Zwei Wochen später gewann Edberg mit Schweden erneut den Davis Cup. Dieses Mal triumphierten die Nordländer im Finale über Deutschland. Edberg gewann das alles entscheidende fünfte Spiel gegen Michael Westphal in vier Sätzen. Damit wurde er zum jüngsten Spieler der Geschichte, der ein entscheidendes fünftes Spiel in einem Davis Cup Finale gewonnen hatte. Drei Wochen später, im Januar 1986, gewann Edberg mit Anders Jarryd das Doppel-Masters. 1986 erreichte Edberg in 15 von 20 Turnieren das Halbfinale. Er feierte drei Turniersiege im Einzel und vier Turniersiege im Doppel. Am 9. Juni 1986 wurde Edberg erstmals die Nummer 1 in der Doppel-Weltrangliste. Zuvor hatte er bei den French Open mit Anders Jarryd das Doppel-Finale erreicht, welches die beiden jedoch mit 12:14 im fünften Satz verloren. Am Ende des Jahres wiederholten Edberg und Jarryd den Triumph im Doppel-Masters.

1987 begann mit der Titelverteidigung bei den Australian Open. Im Finale besiegte er den späteren Wimbledon-Sieger Pat Cash. Neben dem Titel im Einzel gewann Edberg mit Anders Jarryd auch die Doppelkonkurrenz. Das Turnier wurde damals letztmals in Kooyong auf Rasen ausgetragen. Bis zum Beginn der Sandplatz-Saison hatte Edberg eine Matchbilanz von 30:3, holte drei Turniersiege und stand bei einem weiterem Turnier im Finale. Edberg gewann 1987 insgesamt 7 Turniere im Einzel sowie 6 Turniere im Doppel. Im Laufe des Jahres entwickelte sich ein spannendes Duell um die Weltranglistenspitze, welches Ivan Lendl trotz Siege bei den French Open und den US Open sowie einer Finalteinnahme in Wimbledon nur knapp für sich entschied. Eine Verletzung während der Sandplatzsaion hatte Edberg wohl das Rennen um den ersten Platz in der Weltrangliste gekostet. Stefan scheiterte in Wimbledon und bei den US Open jeweils knapp im Halbfinale. Im Doppel ließ Edberg dagegen mit Anders Jarryd einen weiteren Grand-Slam-Titel folgen, die beiden gewannen die Konkurrenz der US Open. Edberg/Jarryd wurden später zum Doppelteam des Jahres gekürt. Im Dezember 1987 beendete Edberg allerdings seine erfolgreiche Doppelparnterschaft mit Anders Jarryd. Auslöser für die Trennung war, dass die Turnier-Veranstalter keine Rücksicht auf Edbergs Doppelbelastung nahmen. Bei den US Open wurde sein Einzel-Halbfinale gegen Mats Wilander auf 10:00 Uhr vorverlegt, obwohl Edberg tags zuvor im Doppel-Finale über fünf Sätze gehen musste und das Spiel erst im Tie-Break des fünften Satzes entschieden wurde. Edberg verlor das Einzel-Halbfinale und musste sich mit dem Titel im Doppel begnügen. Da sich solche problematischen Ansetzungen häuften, wollte sich Edberg fortan auf das Einzel konzentrieren. Das Jahr endete mit dem neuerlichen Sieg im Davis Cup, Schweden besiegte im Finale Indien mit 5:0.

Herausragend sind Edbergs Ergebnisse in Wimbledon, wo er drei Mal in Folge das Finale erreichte, jeweils gegen Boris Becker. Die Duelle 1988 und 1990 konnte Edberg für sich entscheiden, 1989 unterlag er dem Deutschen. 1991 unterlag Edberg im Halbfinale dem Deutschen Michael Stich mit 6:4 6:7 6:7 6:7, wobei er kein einziges Mal seinen Aufschlag abgab. Kurz nach dem Wimbledon-Sieg 1990 wurde Edberg erstmals die Nummer 1 der Weltrangliste, die er auch 1991 anführte. 72 Wochen lang stand er insgesamt an der Spitze.

Als Spieler wurde Edberg vor allem durch sein spektakuläres und elegantes Serve-and-Volley-Spiel bekannt. Oft rückte er sogar unmittelbar nach dem 2. Aufschlag ans Netz vor, um dort den Punkt abzuschließen. Lange galt Edberg als der Spieler mit dem besten Volley der Welt.

Edberg war auch für sein äußerst faires Auftreten auf dem Platz bekannt. Nicht weniger als fünf Mal (1988 – 1990, 1992, 1995) wurde er mit der ATP Sportmanship Trophy ausgezeichnet, welche später seinen Namen erhielt.

Nach der Saison 1996 beendete Edberg seine Karriere. Seine Preisgelder beliefen sich auf über 20 Mio. US-Dollar. Aufgrund seiner Verdienste für den Sport wurde er im Jahre 2004 in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen. Für seine Leistungen wurde er 1990 mit der Svenska-Dagbladet-Goldmedaille geehrt.

Im Jahre 2000 zog Edberg von London zurück nach Växjö in Schweden. Heute arbeitet Edberg in seiner Heimat in der Forstwirtschaft und als Nordic Walking-Schuhentwickler[1]. Außerdem führt er eine Kapitalanlagegesellschaft, deren Angebote speziell auf Sportler ausgerichtet sind, die Geld für die Zeit nach ihrer Karriere anlegen möchten. Vor einiger Zeit gründete er die Stefan-Edberg-Stiftung. Sie vergibt Stipendien an schwedische Nachwuchsspieler.

[Bearbeiten] Größte sportliche Erfolge

[Bearbeiten] Einzel

(insgesamt 42 Turniersiege)

[Bearbeiten] Grand Slam - Siege

[Bearbeiten] ATP-Turniere

  • Mailand, Italien: 1984
  • Los Angeles, USA: 1984
  • Memphis, USA: 1985
  • San Francisco, USA: 1985
  • Basel, Schweiz: 1985
  • Gstaad, Schweiz: 1986
  • Basel, Schweiz: 1986
  • Stockholm, Schweden: 1986
  • Memphis, USA: 1987
  • Rotterdam, Niederlande: 1987
  • Tokio (Outdoor), Japan: 1987
  • Cincinnati, USA: 1987
  • Tokio (Indoor), Japan: 1987
  • Stockholm, Schweden: 1987
  • Rotterdam, Niederlande: 1988
  • Basel, Schweiz: 1988
  • Tokio (Outdoor), Japan: 1989
  • Indian Wells, USA: 1990
  • Tokio (Outdoor), Japan: 1990
  • Los Angeles, USA: 1990
  • Cincinnati, USA: 1990
  • Long Island, USA: 1990
  • Paris-Bercy, Frankreich: 1990
  • Stuttgart (Indoor), Deutschland: 1991
  • Tokio (Outdoor), Japan: 1991
  • Queens, England: 1991
  • Tokio (Indoor), Japan: 1991
  • Sydney, Australien: 1991
  • Hamburg, Deutschland: 1992
  • New Haven, USA: 1992
  • Madrid, Spanien: 1993
  • Doha, Quatar: 1994
  • Stuttgart (Indoor), Deutschland: 1994
  • Washington, USA: 1994
  • Doha, Quatar: 1995

[Bearbeiten] Doppel

(insgesamt 18 Turniersiege)

[Bearbeiten] Mannschaft

(insgesamt 7 Siege)

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Tobias Gonscherowski (Togon Verlag): Stefan Edberg - Ein Portait. 1995, S. 37-38.

[Bearbeiten] Weblinks


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