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Pietro Francesco Carlone – Wikipedia

Pietro Francesco Carlone

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Peter Franz Carlone, auch Pietro Francesco Carlone genannt (* um 1610; † 1681 oder 1682) war ein Baumeister des frühen Barock.

Pietro Francesco Carlone ist eine weiteres bekanntes Mitglied der Künstlerfamilie Carlone. Er ist Sohn von Peter Carlone aus dem obersteirischen (Leobener) Zweig der Familie Carlone und starb 1681 oder 1682 in Garsten.

[Bearbeiten] Werke

Leoben, Obersteiermark, an der Mur,

  • Pfarrkirche Franz Xaver: Die Kirche, erbaut von 1660 bis 1665, ist ein völlig einheitliches, eindrucksvolles Denkmal der Gegenreformation. Sie gehört zu den frühen Bauten der Steiermark, in denen uns der Typus der Wandpfeilerkirche entgegentritt, der später in den Carlone Kirchen Frauenberg bei Admont, Schlierbach, Garsten prächtig gesteigert wurde. So kann man trotz des Mangels an archivalischen Beweisen kaum bezweifeln, dass der bedeutende Bau in Leoben auf PETER FRANZ CARLONE zurückgeht, dessen Vater sich bereits in Leoben sesshaft machte.
  • ehem. Benediktinerinnenstift, Klostergebäude im Ortsteil Göß: Peter Franz Carlone errichtet nordwestlich der Kirche einen gewaltigen Neubau ("Oberer Konvent"), der aber 1828 fast zur Gänze abgetragen wurde. Nur ein Flügel mit stuckiertem Saal blieb stehen.

Stift St. Georgen am Längsee, Kärnten, bei St. Veit an der Glan, ehem. Benediktinerinnenkloster: 1654-58 ließ eine tatkräftige Äbtissin den noch bestehenden Stiftsbau durch den Luganesen PETER FRANZ CARLONE, der eben in Leoben und Gurk Klöster gebaut hatte, aufführen. Der hohe Turm wurde 1676 vollendet.

St. Kathrein a. d. Laming, Steiermark, bei Bruck a.d. Mur, Teilort Tragöss-Oberort, Pfarrkirche St. Magdalena: Chor und Seitenkapellen wurden 1658 durch PETER FRANZ CARLONE neu errichtet.

Seckau, Obersteiermark, bei Knittelfeld, Benediktinerabtei, Stiftsgebäude: Nachdem die Rekatholisierung der Steiermark völlig durchgesetzt war, wurde um 1625 der repräsentative Ausbau des Stiftes an der Westfront begonnen. 1640 wurde der Kaisersaal fertiggestellt und anlässlich eines Besuches von Kaiser Leopold I. mit reichen Stukkaturen ausgeschmückt. Ferner wurden ein Huldigungssaal, eine Bibliothek und ein Sommerrefektorium errichtet. Leider wurden mehr als die Hälfte der Gebäude 1832 abgetragen.

Gurk, Kärnten, bei St. Veit, Stiftsgebäude: Die nördlich gelegenen Stiftsgebäude sind umfänglich, aber als reine Zweckbauten künstlerisch unbedeutend. Sie wurden 1637-64 errichtet.

Schlierbach, Oberösterreich, bei Kirchdorf an der Krems, auf dem Weg zum Pyhrnpass, Zisterzienserstift: Die Konzeption des Neubaus stammt von PIETRO FRANCESCO und Carlo Antonio Carlone. Die Stiftskirchenneubau wurde 1680-83 von PIETRO FRANCESCO bzw. Carlo Antonio CARLONE errichtet. Weitere Mitglieder der Familie Carlone, Giovanni Battista Carlone oder Bartolomeo Carlone schufen 1684/85 den Stuck und die Fresken. Für die Altareinrichtung fertigte Carlo Antonio Carlone den Entwurf.

Garsten, Oberösterreich, bei Steyr, an der Enns, ehemaliges Benediktinerstift: Die Kirche wurde nach einem Entwurf von PIETRO FRANCESCO CARLONE von dessen Söhnen Carlo Antonio und Giovanni Battista zu einem der "prunkvollsten Räume des ausgehenden austro-italienischen Barocks" gestaltet.

Linz a. d. D., Domgasse, Jesuitenkirche zum hl. Ignatius: Als Architekt gilt PIETRO FRANCESCO CARLONE. Der Rohbau stand 1678.

Passau, Studienkirche St. Michael, ehem. Jesuitenkirche (unweit Kloster Niedernburg): Kirche und Kollegium der Jesuiten brannten 1662 ab. Die Neuerrichtung der Kirche war bereits 1677 wieder abgeschlossen. Aus stilkritischen Überlegungen gilt der in Passau tätige PIETRO FRANCESCO CARLONE als Architekt. Der Innenraum folgt dem schlichten Schema einer Wandpfeileranlage. Teile des Stucks weisen auf Stukkateure aus dem Carlone-Kreis hin.

[Bearbeiten] Leben

  • 1605 – 1610 geboren, vermutlich in Leoben
  • 1625 Mitarbeit bei einem Bauprojekt des Vaters in Leoben  ?
  • 1625 Nächtliche Ruhestörung in Leoben?; Gefängnisaufenthalt ?
  • 1625 Erbauung einer St. Sebastian-Kapelle in Frohnleiten
  • 1631 in Röthelstein wohnend
  • 1631 Bau eines Badhauses in Leoben mit Vorlaube, Gießhaus usw. für die Jesuiten
  • 1637 Bauplan für Gurk
  • 1639 Bau des kaiserlichen See- und Jagdhauses am Leopoldsteinersee
  • 1640 Voranschlag für die Pfarrkirche in Tragöß
  • 1644 Bauarbeiten am Innerberger Rechen
  • 1650 Pau- und Maurermeister zu Röthelstein
  • 1650 Bauauftrag für Göß
  • 1652 Grundsteinlegung in Göß
  • 1654 Beendigung des Baus in Göß
  • 1654 Abriss bei dem Stift St. Georgen am Längsee
  • 1658 Seitenkapellen der Pfarrkirche in Tragöß
  • 1658 Anfängliche Arbeiten für Seckau
  • 1659 Ende der Tätigkeit bei Stift St. Georgen
  • 1660 Beginn der Leobener St. Xaver Jesuitenkirche
  • 1661 Fertigstellung in Seckau von Ost-, Süd- und Westflügels
  • 1664 Beendigung der Bauten in Gurk
  • 1650 Beendigung der Leobener Jesuitenkirche
  • 1671 Arbeiten am Stift Seckau
  • 1671 Bestellt Kupferblech in Passau (anwesend)
  • 1677 war er über „Sübzig“
  • 1677 Aufenthalt in Garsten, Judenburg und Seckau
  • 1678 Aufenthalt in Garsten
  • 1679 nach Brand Erneuerung der Turmdächer in Gurk
  • 1679 Entschädigung für 18-jährige Tätigkeit für Seckau
  • 1679 Ende der Tätigkeiten für Stift Seckau
  • 1681 in Garsten gestorben

[Bearbeiten] Literatur

  • Reclams Kunstführer Österreich II (Restliche Bundesländer)
  • Reclams Kunstführer Deutschland I,1 = Bayern Süd
  • Blunt, Anthony: Kunst und Kultur des Barock und Rokoko, Herderverlag
  • Brucher, Günter: Barockarchitektur in Österreich, DuMont, 1983
  • Darmstädter, Robert: Künstlerlexikon
  • Tuschnig, Julius: Die steirischen Zweige der Künstlerfamilie Carlone. Dissertation Graz 1935
  • Vagt, H.: Untersuchungen zum Werk Diego Francesco Carlones. Dissertation München 1970
  • Künstlerlexikon, Reclam iun. 1979
  • Lexikon der Kunst, Herderverlag
  • Lexikon der Kunst, Seemann Verlag Leipzig, 1987
  • Thieme, Ulrich; Becker, Felix: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler. 1912
  • Silvia Colombo und Simonetta Coppa: I Carloni di Scaria
  • Marangoni, M.: I Carloni, Florenz 1925


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